Kompressionsstrümpfe
Jede Versorgung so individuell wie Ihre Bedürfnisse.
Nicht jede Kompressionsversorgung ist gleich. Je nach Diagnose, Körperform und Therapieziel kommen unterschiedliche Strickarten zum Einsatz. Deshalb ist es wichtig, die Versorgung zu wählen, die optimal auf Ihre persönlichen Anforderungen abgestimmt ist.
Rundgestrickte oder flachgestrickte Kompression – wo liegt der Unterschied?
Kompressionsversorgungen werden grundsätzlich in zwei unterschiedliche Strickarten unterteilt: rundgestrickt und flachgestrickt. Beide dienen der medizinischen Kompressionstherapie, unterscheiden sich jedoch in ihrer Herstellung, Materialeigenschaft und ihrem Einsatzgebiet.
Rundgestrickte Kompressionsstrümpfe werden nahtlos gefertigt und sind besonders elastisch. Sie eignen sich vor allem bei venösen Erkrankungen wie Krampfadern oder chronischer Venenschwäche sowie bei leichteren Schwellungen. Durch das dünnere Material sind sie angenehm zu tragen, unauffällig unter der Kleidung und bieten einen hohen Tragekomfort im Alltag.
Flachgestrickte Kompressionsversorgungen werden hingegen mit einer Naht hergestellt und individuell nach Maß gefertigt. Das Material ist fester und formstabiler, wodurch ein höherer Arbeitsdruck erzielt wird. Diese Versorgungsart kommt insbesondere bei Lymphödemen, Lipödemen oder ausgeprägten Schwellungen zum Einsatz. Sie passt sich auch besonderen Körperformen und größeren Umfangsunterschieden optimal an und unterstützt eine effektive Ödemtherapie.
Welche Versorgung für Sie die richtige ist, hängt von Ihrer Diagnose, Ihren individuellen Bedürfnissen und den therapeutischen Anforderungen ab. Wir beraten Sie gerne persönlich und finden gemeinsam die optimale Kompressionsversorgung für Ihren Alltag und Ihre Gesundheit.
Medizinische Kompressionstrümpfe kommen häufig zum Einsatz:
Thrombose
Besenreiser und/ oder Krampfadern
Schweregefühl
Schmerzen/ Krämpfe
Bindegewebeschwäche
Lipödem
Lymphödem
Schwangerschaftsödem
Chronischer Veneninsuffizienz
POTS (Posturales Tachykardiesyndrom)

